Europatag 9. Mai 2026 an der BHAK/BHAS Grazbachgasse
Im Rahmen unseres diesjährigen EU-Tages führten die Juniorbotschafterinnen und Juniorbotschafter eine Umfrage unter Schülerinnen und Schülern sowie Professorinnen und Professoren durch. Ziel war es, herauszufinden, wie die Schulgemeinschaft die Europäische Union wahrnimmt, wie häufig sie mit EU-Themen in Berührung kommt und welche Ideen es gibt, Europa im Schulalltag noch sichtbarer zu machen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Europäische Union für viele ein wichtiges Thema ist, das jedoch unterschiedlich stark im Alltag präsent ist. Während einige Befragte angaben, sehr häufig mit EU-Themen in Kontakt zu kommen, beschäftigen sich andere nur selten damit. Besonders deutlich wurde, dass das Interesse an europäischen Themen grundsätzlich vorhanden ist, sich viele jedoch einen einfacheren und praxisnahen Zugang wünschen.
Auch die Frage nach dem persönlichen Informationsstand ergab ein gemischtes Bild. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlen sich gut oder sogar sehr gut über die Europäische Union informiert. Gleichzeitig gab ein großer Teil der Befragten an, sich nur teilweise oder nicht ausreichend informiert zu fühlen. Dieses Ergebnis zeigt, wie wichtig es ist, europäische Themen verständlich und alltagsnah zu vermitteln und Möglichkeiten zu schaffen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Umfrage war die Zukunft der Europäischen Union. Die Antworten reichten von Optimismus und Zuversicht bis hin zu Sorgen über aktuelle Herausforderungen wie Kriege, Migration, wirtschaftliche Entwicklungen oder politische Spannungen. Viele sehen die EU dennoch als eine wichtige Voraussetzung für Frieden, Zusammenarbeit und wirtschaftliche Stabilität in Europa. Die unterschiedlichen Meinungen spiegeln wieder, dass die Zukunft Europas viele Menschen beschäftigt und zahlreiche Perspektiven zulässt.
Besonders interessant waren die zahlreichen Vorschläge, wie wir als Juniorbotschafterinnen und Juniorbotschafter den SchülerInnen die Europäische Union im Schulalltag noch näherbringen können. Genannt wurden unter anderem Workshops, interaktive Projekte, Vorträge und Diskussionsrunden. Auch mehr Informationen im Unterricht wie Plakate und regelmäßige Veranstaltungen mit PolitikerInnen zu aktuellen europäischen Themen wurden mehrfach gewünscht. Diese kreativen Ideen zeigen, dass großes Interesse an abwechslungsreichen und praxisorientierten Angeboten besteht.
Die Umfrage hat deutlich gemacht, dass sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Professorinnen und Professoren Europa als bedeutendes Thema ansehen und bereit sind, sich damit auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass es noch Potenzial gibt, das Wissen über die Europäische Union zu vertiefen und den europäischen Gedanken im Schulalltag stärker zu verankern.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Zeit, ihre Offenheit und die zahlreichen wertvollen Anregungen. Die Ergebnisse der Umfrage werden uns dabei unterstützen, zukünftige Projekte und Veranstaltungen noch besser auf die Interessen unserer Schulgemeinschaft abzustimmen. Gemeinsam möchten wir Europa an unserer Schule lebendig, verständlich und erlebbar machen.
Valeria Lagger
