Erasmus+ in Spanien
Anfang dieses Schuljahres hatte ich die Möglichkeit mittels Erasmus+ zwei Wochen in Spanien zu verbringen. Diese Gelegenheit erlaubte mir mein seit der ersten Klasse gelerntes Spanisch, vor allem mein Hör- und Sprechverständnis, weiter zu verbessern. Ebenfalls bot es mir die Chance mich persönlich weiterzuentwickeln und in den Alltag der Spanier zu schlüpfen.
Während meines Aufenthalts besuchte ich die Schule gemeinsam mit meinem Gastbruder. Dabei konnte ich direkt miterleben, welche Unterschiede es zwischen spanischen und österreichischen Schulen gibt, wie z. B. dass die Handynutzung laut Gesetz dort verboten ist. In der Schule waren die Lehrer/innen sehr freundlich und haben sich manchmal extra Zeit genommen um mit uns zu sprechen und uns einen Arbeitsauftrag zu geben. Sehr lehrreich war auch, dass wir Valenciano (die zweite Amtssprache der Region, in der sich Elche befindet) gelernt haben. Lustig waren die Fächer, in denen ich problemlos mitmachen konnte wie: Sport oder Englisch.
Auch wenn es zu Beginn der zwei Wochen ein bisschen schwierig war sich in der Schule voll einzubringen, da ich nicht fließend Spanisch gesprochen habe, haben mich alle Klassenkameraden direkt willkommen geheißen. Besonders cool ist es, dass ich mich neben meinem Gastbruder auch mit anderen Mitschülern sehr gut verstanden habe und noch immer Kontakt mit ihnen habe.
Außerhalb der Schulzeit hatte ich noch die Möglichkeit ein Fußballspiel zwischen Elche und Celta Vigo anzuschauen, die spanische Küche wie z.B. Paella kennenzulernen und vieles mehr. Das Highlight war jedoch die Rally. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einer Rally zugesehen und es hat mich direkt zu einem Autoliebhaber und Rally-Fan gemacht.
Insgesamt war das Erasmus+-Projekt für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich konnte meinen Horizont erweitern, eine neue Kultur kennenlernen und sehen, wie Schule und Alltag in Spanien aussehen. Außerdem habe ich gelernt, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und offener auf andere Menschen zuzugehen. Die zwei Wochen in Elche haben mich persönlich weitergebracht, und ich bin dankbar, dass ich an diesem Projekt teilnehmen durfte.
David Costa Hammer, 3DK



